Der Fall in Kürze
- Patient
- Mann, 92 Jahre alt zu Beginn der Beobachtung
- Beginn der dokumentierten Beobachtung
- Problem
- Chronisches Unterschenkelgeschwür, im Verlauf mit einem venösen Beingeschwür vereinbar
- Dauer vor Smrekovit Klasik
- Nach Angaben der Familie etwa eineinhalb Monate
- Vorherige Versorgung
- Kochsalzlösung, Salbe nach medizinischer Anweisung und später Zinkverbände
- Wichtige Begleitfaktoren
- Herzinsuffizienz, Behandlung mit Marevan und grenzwertig erhöhter Blutzucker
- Anwendung von Smrekovit Klasik
- Auf steriler Vlieskompresse, mit regelmäßigen Verbandwechseln und fotografischer Kontrolle
- Abschlusszustand
- – die Wunde war praktisch geschlossen beziehungsweise epithelialisiert
- Dokumentation
- Zeitlich markierte schriftliche Korrespondenz, serielle fotografische Verlaufskontrolle und anonymisierter öffentlicher Fallbericht
Smrekovit Klasik wurde als Teil der Wundversorgung verwendet. Der Fall zeigt den dokumentierten Verlauf eines einzelnen chronischen Unterschenkelgeschwürs und stellt keine klinische Studie und keinen Nachweis der isolierten Wirkung einer einzelnen Intervention dar.
Inhaltsverzeichnis
Ausgangslage und vorherige Versorgung
Das erste Foto der Wunde wurde am 2. März 2026 übermittelt. Es handelte sich um einen 92-jährigen Patienten mit einer chronischen Wunde am Unterschenkel. Nach Angaben der Familie war die Wunde vor Beginn der Anwendung von Smrekovit Klasik etwa eineinhalb Monate offen.
Zuvor wurde die Wunde nach medizinischen Anweisungen versorgt. Der Pflegedienst reinigte sie mit Kochsalzlösung und trug eine Salbe auf, deren genauer Name zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht endgültig bestätigt war. Nach Angaben der Familie führte diese Versorgung zu keiner Verbesserung.
In der Zwischenzeit erfolgte auch eine dermatologische Untersuchung. Es wurden Zinkverbände angelegt, nach denen sich der Zustand laut Angaben der Familie weiter verschlechterte. Beim Patienten war eine Herzinsuffizienz bestätigt, er wurde mit Marevan behandelt, und der Blutzucker wurde als grenzwertig erhöht beschrieben.
Aufgrund von Erscheinungsbild, Lokalisation und Verlauf war die Wunde mit einem chronischen Unterschenkelgeschwür venösen Ursprungs vereinbar. Da in diesem öffentlichen Bericht jedoch nicht die vollständige medizinische Akte verwendet wurde, wird dies als klinische beziehungsweise beobachtende Einordnung auf Grundlage des Verlaufs, der Fotos und der Angaben der Familie formuliert.
Anwendung von Smrekovit Klasik und Beobachtung der Wunde
Ab Beginn der dokumentierten Beobachtung wurde Smrekovit Klasik auf einer sterilen Vlieskompresse verwendet. Die Kompresse wurde mit der bestrichenen Seite direkt auf die Wunde gelegt, und die Verbandwechsel wurden an den Zustand der Wunde und die Menge des Exsudats angepasst.
Die Beobachtung erfolgte aus der Ferne, vor allem über zeitlich markierte Nachrichten und Serienfotos. Die Familie berichtete regelmäßig über Schmerzen, Exsudat, das Aussehen der Beläge auf der Wunde, Geruch, Blutungen und das schrittweise Schließen der Wundfläche.
Bei einer solchen Beobachtung ist es wichtig, einzelne Veränderungen nicht vorschnell zu deuten. Gelbliche Beläge wurden in diesem Fall als Teil des Wundgeschehens eingeordnet, ein mechanisches Entfernen wurde nicht empfohlen. Bei Zeichen einer Infektion, rascher Verschlechterung, starkem Geruch, Fieber oder deutlich zunehmenden Schmerzen ist immer eine ärztliche Kontrolle sinnvoll.
Das genaue praktische Vorgehen bei offenen Wunden ist gesondert in den Anwendungshinweisen für Wunden beschrieben. Dieser Fall zeigt, wie dieses Vorgehen in einem konkreten, dokumentierten Verlauf eines chronischen Unterschenkelgeschwürs angewendet wurde.
Fotografischer Wundverlauf
Chronisches Unterschenkelgeschwür zu Beginn der Beobachtung
Das erste vorhandene Foto zeigt eine chronische Wunde am Unterschenkel eines 92-jährigen Patienten. Nach Angaben der Familie war die Wunde zu diesem Zeitpunkt bereits seit etwa eineinhalb Monaten offen.
Vor Beginn der Anwendung von Smrekovit Klasik wurde die Wunde nach medizinischen Anweisungen versorgt, unter anderem mit Kochsalzlösung und einer Salbe, später auch mit Zinkverbänden nach dermatologischer Untersuchung.
Auf dem Foto ist ein chronisches Geschwür mit Belägen auf der Oberfläche und gereizter Umgebungshaut zu sehen. Aufgrund von Lokalisation, Erscheinungsbild und Begleitfaktoren war der Verlauf mit einem Unterschenkelgeschwür im Zusammenhang mit gestörter Durchblutung beziehungsweise venöser Insuffizienz vereinbar.
2. März 2026 – Ausgangszustand zu Beginn der dokumentierten Beobachtung; nach Angaben der Familie war die Wunde bereits seit etwa eineinhalb Monaten offen.
Gelbliche Beläge und leichter Geruch führten zu Sorge
Fünfundzwanzig Tage nach Beginn der dokumentierten Beobachtung äußerte die Familie Sorge wegen gelblicher Beläge auf der Wunde und eines leichten Geruchs. Bei chronischen Wunden führt ein solches Erscheinungsbild häufig zu Unsicherheit, weil es anhand eines Fotos schwer von Zeichen einer Verschlechterung zu unterscheiden ist.
In der Kommunikation wurde betont, dass gelbliche Beläge nicht mechanisch entfernt werden sollten, sofern es dafür keinen klaren fachlichen Grund gibt. Gleichzeitig sollte beobachtet werden, ob der Geruch zunimmt oder ob deutliche Rötung, Wärme, mehr Exsudat, Fieber oder eine rasche Verschlechterung des Allgemeinzustands auftreten.
Diese Kontrollstelle ist wichtig, weil sie eine typische Schwierigkeit bei der Fernbeobachtung einer chronischen Wunde zeigt: Ein Teil der Veränderungen kann zum Wundverlauf gehören, zugleich müssen Zeichen einer Infektion oder Verschlechterung aufmerksam beobachtet werden.
27. März 2026 – die Aufnahme zeigt eine Phase mit gelblichen Belägen und leichtem Geruch, weshalb die Familie Sorge über den Wundverlauf äußerte.
Sichtbare Zeichen der Epithelisierung und die Frage der weiteren Versorgung
Anfang April überlegte die Familie, ob es besser wäre, die Wunde „austrocknen“ zu lassen. In der Kommunikation wurde empfohlen, die Versorgung nicht zu früh zu beenden, da auf dem Foto bereits Zeichen eines schrittweisen Oberflächenverschlusses und der Bildung neuer Haut sichtbar waren.
Die Wunde befand sich weiterhin im Heilungsverlauf, der betroffene Bereich wirkte jedoch ruhiger als in den ersten Wochen. Wichtig war, den offenen Anteil nicht zu früh auszutrocknen und die neu entstehende, empfindliche Oberfläche zu schützen.
Diese Kontrollstelle ist wichtig, weil sie den Übergang von einer deutlich aktiven chronischen Wundphase zu einem Stadium markiert, in dem eine schrittweise Epithelisierung und ein Verschluss der Oberfläche bereits erkennbar waren.
9. April 2026 – im betroffenen Bereich waren Zeichen eines schrittweisen Oberflächenverschlusses und der Bildung neuer Haut sichtbar.
Deutlichere Veränderung: weniger Beläge, mehr Granulation und weniger Schmerzen
Ende Mai war im Vergleich zu den vorherigen Kontrollen eine deutlichere Veränderung sichtbar. Es waren weniger gelbliche Beläge vorhanden, und ein größerer Teil der Wunde zeigte das Erscheinungsbild von aktiverem Granulationsgewebe.
In diesem Zeitraum berichtete die Familie, dass weiterhin Schmerzen vorhanden waren, jedoch eher gelegentlich und milder. Das war wichtig, weil der Patient in den vorangegangenen Wochen Schmerzen noch mehrfach als wesentlichen Teil der Beschwerden beschrieben hatte.
Diese Kontrollstelle ist wichtig, weil sich nach einem langsamen frühen Verlauf eine deutlichere Veränderung im Wundbild zeigte: weniger Beläge, mehr Granulation und ein klarerer Übergang in Richtung Verschluss des betroffenen Bereichs.
27. Mai 2026 – im Vergleich zu den vorherigen Kontrollen waren weniger Beläge, mehr Granulationsgewebe und ein klarerer Übergang zum Wundverschluss sichtbar.
Der größte Teil der Wunde war bereits geschlossen, der untere Teil blieb am aktivsten
Bis zur zweiten Junihälfte war der Heilungsverlauf deutlich erkennbarer. Größere Teile des betroffenen Bereichs waren bereits mit neuer Haut bedeckt, während vor allem der untere Teil der Wunde noch offen beziehungsweise aktiver blieb.
In diesem Zeitraum berichtete die Familie, dass der Zustand sichtbar besser war, und der Patient war mit dem Fortschritt zufrieden. Dennoch war die Wunde noch nicht vollständig abgeschlossen, daher war es sinnvoll, den empfindlichen Bereich weiter zu schützen und den unteren Wundanteil weiter zu beobachten.
Diese Kontrollstelle ist wichtig, weil sie den Übergang von einer aktiven Granulationsphase zu einem Stadium zeigt, in dem der größte Teil der Oberfläche bereits epithelialisiert war, während der verbleibende offene Anteil weiterhin Versorgung benötigte.
20. Juni 2026 – der größte Teil des betroffenen Bereichs war bereits mit neuer Haut bedeckt, während der untere Teil der Wunde am aktivsten blieb.
Die Hauptwunde war nahezu geschlossen
Anfang Juli war die Hauptwunde am Unterschenkel bereits nahezu vollständig geschlossen. Der größte Teil des betroffenen Bereichs war mit neuer Haut bedeckt, nur ein kleinerer Anteil blieb noch offen beziehungsweise empfindlicher.
In dieser Phase war es wichtig, den empfindlichen Bereich weiter zu schützen, da neu gebildete Haut noch nicht so widerstandsfähig ist wie reife Haut. Bei chronischen Wunden kann es auch nach nahezu vollständigem Verschluss sinnvoll sein, weiter zu beobachten, ob sich die Oberfläche erneut öffnet, gereizt wird oder Exsudat bildet.
Diese Kontrollstelle ist wichtig, weil sie den Übergang von aktiver Heilung in die abschließende Phase der Epithelisierung zeigt, in der die Wunde nicht mehr wie ein ausgedehntes offenes Geschwür wirkte, der Prozess aber noch nicht vollständig abgeschlossen war.
3. Juli 2026 – die Hauptwunde war nahezu vollständig geschlossen, nur ein kleinerer Teil blieb noch offen beziehungsweise empfindlich.
Die Wunde war nahezu vollständig geschlossen
Anfang August war die Hauptwunde am Unterschenkel nahezu vollständig geschlossen. Der betroffene Bereich zeigte nicht mehr das Bild eines ausgedehnten offenen Geschwürs, sondern vor allem empfindliche neue Haut und Restveränderungen nach einem längeren Heilungsverlauf.
In dieser Phase stand vor allem im Vordergrund, die Haut weiterhin schonend zu schützen und zu beobachten, ob sich kleinere empfindliche Bereiche erneut öffnen. Nach einem so langen Verlauf einer chronischen Wunde bleibt neu gebildete Haut noch einige Zeit fragil und weniger widerstandsfähig.
Diese Kontrollstelle ist wichtig, weil sie zeigt, dass sich der Fall bis Anfang August von der Phase eines offenen chronischen Geschwürs in eine Phase nahezu vollständigen Verschlusses verschoben hatte, auch wenn ein endgültiger Abschluss noch nicht sinnvoll festzustellen war.
3. August 2026 – die Hauptwunde war nahezu vollständig geschlossen; sichtbar war vor allem empfindliche neue Haut nach einem längeren Heilungsverlauf.
Abschließende Kontrolle: Die Wunde war praktisch geschlossen
Die abschließende Aufnahme Ende September zeigt, dass die offene Wunde nicht mehr klar sichtbar war. An der Stelle des früheren Geschwürs blieben vor allem Hautveränderungen, Narbenbildung beziehungsweise empfindliche neue Haut nach einem langen Heilungsverlauf zurück.
Über mehrere Monate der Beobachtung wurde der Übergang von einem chronischen offenen Unterschenkelgeschwür zu einem praktisch geschlossenen beziehungsweise epithelialisierten Zustand dokumentiert. Der Fall zeigt zugleich, dass der Verlauf langsam war, mit Phasen von Schmerzen, Belägen, Exsudat, Unsicherheit und schrittweisem Oberflächenverschluss.
Diese abschließende Kontrollstelle beweist keine isolierte Wirkung einer einzelnen Intervention, dokumentiert aber klar den Verlauf eines einzelnen chronischen Unterschenkelgeschwürs im Zeitraum der Anwendung von Smrekovit Klasik und regelmäßiger Wundversorgung.
29. September 2026 – abschließende Kontrollaufnahme; die offene Wunde war nicht mehr klar sichtbar, zurück blieben vor allem Hautveränderungen nach einem langen Heilungsverlauf.
Das andere Bein und frühe Hautveränderungen
Während der Beobachtung der Hauptwunde traten auch frühe Hautveränderungen am anderen Bein auf. Die Familie fotografierte sie am 20. Juni beziehungsweise Anfang Juli 2026, weil das Aussehen an den Beginn eines ähnlichen Verlaufs erinnerte, wie er sich zuvor an der Hauptwunde entwickelt hatte.
Smrekovit Klasik wurde an diesen Stellen früh angewendet, noch bevor sich eine größere offene Wunde entwickeln konnte. Nach späteren Mitteilungen öffneten sich diese Bereiche nicht zu einem größeren Geschwür und entwickelten sich nicht in gleicher Weise wie die ursprüngliche Wunde am anderen Unterschenkel.
Dieser Teil des Falls kann nicht als Nachweis dafür interpretiert werden, dass ein neues Geschwür verhindert wurde, da kein Kontrollvergleich vorlag und sich die frühen Veränderungen auch aus anderen Gründen beruhigt haben könnten. Er ist dennoch eine praktisch wichtige Beobachtung, weil er zeigt, dass die Familie nach der Erfahrung mit der Hauptwunde ähnliche Veränderungen früher und aufmerksamer zu beobachten begann.
Was der Fall zeigt und was er nicht zeigt
Dieser Fall zeigt klar, dass bei einem 92-jährigen Patienten mit einem chronischen Unterschenkelgeschwür ein mehrmonatiger Verlauf dokumentiert wurde: von einer offenen, schmerzhaften Wunde mit Belägen bis zu einem Zustand, in dem die offene Wunde nicht mehr klar sichtbar war. Der Verlauf wurde mit Fotos und zeitlich markierter schriftlicher Kommunikation mit der Familie begleitet.
Der Fall zeigt außerdem, dass die Heilung nicht linear verlief. Dazwischen gab es Phasen stärkerer Schmerzen, Sorge wegen gelblicher Beläge, leichten Geruch, langsame Verkleinerung der offenen Fläche, Granulation und schrittweise Bildung neuer Haut. Bei chronischen Wunden ist das wichtig, weil ein einzelnes Kontrollfoto für sich allein nicht den ganzen Verlauf erklärt.
Der Fall beweist jedoch nicht, dass Smrekovit Klasik allein den Wundverschluss verursacht hat. Es handelt sich um einen einzelnen Beobachtungsfall, ohne Kontrollgruppe und ohne Möglichkeit, den Einfluss des Produkts zuverlässig von anderen Faktoren zu trennen, etwa regelmäßiger Versorgung, Allgemeinzustand des Patienten, Entlastung des Beins und natürlichem Wundverlauf.
Am korrektesten ist dieser Fall daher als dokumentierter Verlauf eines chronischen Unterschenkelgeschwürs im Zeitraum der Anwendung von Smrekovit Klasik zu verstehen, nicht als klinischer Nachweis einer therapeutischen Wirkung.
Dokumentation und Einschränkungen des Falls
Der Fall basiert auf zeitlich markierter schriftlicher Kommunikation mit der Familie, einer Fotoserie der Wunde, nachträglich erhobenen Informationen zur vorherigen Versorgung und einem anonymisierten öffentlichen Fallbericht. Die Fotos ermöglichen einen guten Einblick in den visuellen Wundverlauf, wurden jedoch nicht unter standardisierten Bedingungen aufgenommen.
Eine wichtige Einschränkung besteht darin, dass die öffentliche Darstellung nicht auf einer vollständigen Durchsicht der medizinischen Dokumentation beruht. Angaben zur vorherigen Versorgung, zur Dauer der Wunde, zu Schmerzen, zur Reaktion des Patienten und zu Beobachtungen der häuslichen Pflege beruhen daher teilweise auf Angaben der Familie.
Es gab außerdem keine Kontrollgruppe, keine standardisierten Messungen der Wundfläche und keine unabhängige klinische Bewertung der Wirkung einer einzelnen Intervention. Aus dem Fall lässt sich daher nicht ableiten, wie der Verlauf ohne Smrekovit Klasik gewesen wäre oder welches Ergebnis bei anderen ähnlichen Wunden zu erwarten wäre.
Da der Autor beziehungsweise Ersteller des Berichts mit Smrekovit verbunden ist, stellt dies einen potenziellen Interessenkonflikt und eine mögliche Quelle interpretativer Verzerrung dar. Deshalb werden im Text vorsichtige Formulierungen verwendet, die den dokumentierten Verlauf von Aussagen zur Kausalität trennen.








