{"id":12077,"date":"2026-09-17T13:36:04","date_gmt":"2026-09-17T11:36:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smrekovit.si\/?page_id=12077"},"modified":"2026-09-23T14:32:44","modified_gmt":"2026-09-23T12:32:44","slug":"traditionelle-anwendung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/smrekova-smola\/tradicionalna-uporaba\/","title":{"rendered":"Wie wurde Fichtenharz fr\u00fcher verwendet? Traditionelle Anwendungen im Laufe der Geschichte"},"content":{"rendered":"<h2 id=\"tradicionalna-uporaba-smrekove-smole-na-kratko\" class=\"wp-block-heading\">Traditionelle Anwendungen von Fichtenharz kurz erkl\u00e4rt<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Fichtenharz und andere Nadelbaumharze haben eine lange\n    Verwendungsgeschichte. Historische und ethnografische Quellen aus\n    verschiedenen Teilen der Welt beschreiben besonders best\u00e4ndig die\n    Anwendung bei <strong>Wunden und gesch\u00e4digter Haut<\/strong>, daneben aber\n    auch bei Schmerzen und Verletzungen, Atemwegsbeschwerden, zum Kauen und\n    zur inneren Anwendung sowie in einzelnen tiermedizinischen Praktiken.\n    Harz war zugleich ein wichtiger praktischer Werkstoff des Alltags.\n  <\/p>\n\n  <div class=\"smrekovit-table-scroll\">\n    <table>\n      <thead>\n        <tr>\n          <th>Anwendungsbereich<\/th>\n          <th>Dokumentierte Beispiele<\/th>\n        <\/tr>\n      <\/thead>\n      <tbody>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Wunden und Haut<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Wunden, Schnittverletzungen, eiternde Wunden, Furunkel, Hautrisse\n            und andere Hautsch\u00e4den bilden das st\u00e4rkste historische\n            Verwendungsmuster. In Slowenien wird dieses nicht nur durch\n            publizierte ethnografische Arbeiten, sondern auch durch zahlreiche\n            unabh\u00e4ngige Feldaufzeichnungen gest\u00fctzt.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Schmerzen, Gelenke und Verletzungen<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Harzzubereitungen sind bei rheumatischen Schmerzen, schmerzenden\n            Stellen, Schwellungen und verschiedenen Verletzungen dokumentiert.\n            Auch slowenische Feldaufzeichnungen beschreiben Pflaster und andere\n            Harzzubereitungen in solchen Zusammenh\u00e4ngen.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Atemwege und innere Anwendung<\/strong><\/td>\n          <td>\n            In verschiedenen Traditionen wurde Harz gekaut oder innerlich\n            verwendet; Harzzubereitungen kamen au\u00dferdem im Zusammenhang mit\n            Husten und anderen Atemwegsbeschwerden zum Einsatz.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Tiere<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Tiermedizinische Anwendungen von Harzmaterialien sind in mehreren\n            Traditionen dokumentiert. In slowenischen Feldaufzeichnungen zu\n            Tieren erscheinen insbesondere Terpentin und andere Harzmaterialien;\n            diese Belege sind daher nicht automatisch mit der direkten\n            Verwendung von Fichtenharz gleichzusetzen.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Praktische Nutzung<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Harze dienten als Klebstoffe, wasserabweisende Beschichtungen,\n            brennbares Material, Kaumaterial und Rohstoff f\u00fcr zahlreiche\n            weitere Zwecke.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n      <\/tbody>\n    <\/table>\n  <\/div>\n\n  <p>\n    Die einzelnen Traditionen unterschieden sich hinsichtlich der verwendeten\n    Baumarten, der Zubereitung und der Anwendung. Deshalb ist es wichtig,\n    <strong>Fichtenharz von anderen Nadelbaumharzen und von bereits\n    verarbeiteten Harzmaterialien zu unterscheiden<\/strong>, auch wenn sich\n    ihre traditionellen Verwendungsweisen teilweise \u00fcberschneiden.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Auf dieser Seite konzentrieren wir uns vor allem darauf,\n    <strong>wof\u00fcr Harz verwendet wurde<\/strong>. Wie daraus Salben, Pflaster\n    und andere Harzzubereitungen hergestellt wurden, wird ausf\u00fchrlicher auf\n    der Seite\n    <a href=\"\/de\/fichtenharz\/traditionelle-zubereitung\/\">Wie wurde Fichtenharzsalbe traditionell hergestellt?<\/a>\n    beschrieben.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-rank-math-toc-block toc\" id=\"rank-math-toc\"><h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2><nav><ul><li class=\"\"><a href=\"#tradicionalna-uporaba-smrekove-smole-na-kratko\">Traditionelle Anwendungen von Fichtenharz kurz erkl\u00e4rt<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#kaj-pravzaprav-pomeni-tradicionalna-uporaba\">Was bedeutet \u201etraditionelle Anwendung\u201c eigentlich?<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#rane-in-poskodovana-koza-najpogosteje-dokumentirana-uporaba\">Wunden und gesch\u00e4digte Haut \u2013 die am h\u00e4ufigsten dokumentierte Anwendung<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#smrekova-smola-pri-bolecinah-sklepih-in-poskodbah\">Fichtenharz bei Schmerzen, Gelenkbeschwerden und Verletzungen<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#dihala-zvecenje-in-notranja-uporaba-smole\">Atemwege, Kauen und innerliche Anwendung von Harz<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#uporaba-smole-pri-zivalih\">Anwendung von Harz bei Tieren<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#smola-ni-bila-samo-zdravilo-prakticna-uporaba-v-vsakdanjem-zivljenju\">Harz war nicht nur ein Heilmittel \u2013 praktische Anwendungen im Alltag<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#kako-se-je-uporaba-smol-razlikovala-med-razlicnimi-kraji\">Wie unterschied sich die Verwendung von Harzen zwischen verschiedenen Regionen?<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#kaj-nam-zgodovinska-uporaba-pove-in-cesa-ne\">Was sagt uns die historische Verwendung \u2013 und was nicht?<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#od-tradicionalne-uporabe-do-danasnjih-pripravkov\">Von der traditionellen Anwendung zu heutigen Pr\u00e4paraten<\/a><\/li><li class=\"\"><a href=\"#pogosta-vprasanja-o-tradicionalni-uporabi-smrekove-smole\">H\u00e4ufige Fragen zur traditionellen Anwendung von Fichtenharz<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"kaj-pravzaprav-pomeni-tradicionalna-uporaba\" class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet \u201etraditionelle Anwendung\u201c eigentlich?<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Traditionelle Harzanwendung bedeutete keine einzige, \u00fcberall gleiche\n    Praxis. Die Art der Verwendung hing von der Umgebung, den verf\u00fcgbaren\n    Baumarten, dem lokalen Wissen und der jeweiligen Zubereitung ab.\n    Historische Quellen beschreiben daher sowohl rohes Harz als auch Salben,\n    Pflaster, gekochte Harzzubereitungen und andere Formen.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Auch der Begriff <em>Harz<\/em> und \u00e4ltere lokale Bezeichnungen sind nicht\n    immer eindeutig. In den Quellen finden sich Fichten-, Kiefern-, Tannen-\n    und L\u00e4rchenharze sowie bereits verarbeitete Harzmaterialien. Manche\n    Bezeichnungen hatten eine deutlich lokale Bedeutung: In einzelnen\n    Aufzeichnungen wird beispielsweise <em>pilpuh<\/em> beziehungsweise\n    <em>pilpoh<\/em> unmittelbar mit Fichtenharz verbunden, w\u00e4hrend verwandte\n    Bezeichnungen andernorts auch f\u00fcr Harze anderer Nadelb\u00e4ume vorkommen.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Begriffe wie <em>Smolnak<\/em>, <em>Smovnak<\/em>,\n    traditionelle Salbenbezeichnungen oder <em>Schusterharz<\/em>. Sie\n    bezeichnen nicht zwangsl\u00e4ufig denselben Stoff oder dasselbe Verfahren.\n    Manche stehen f\u00fcr eine bestimmte Zubereitung oder Form der Verarbeitung\n    und d\u00fcrfen daher nicht automatisch mit rohem Baumharz gleichgesetzt\n    werden. Zum Verst\u00e4ndnis einer einzelnen Quelle ist entscheidend,\n    <strong>von welcher Pflanze das Material stammte, in welcher Form es\n    verwendet wurde und was die jeweilige Bezeichnung im lokalen Kontext\n    bedeutete<\/strong>.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Auch historische Bezeichnungen der Beschwerden, bei denen Harz verwendet\n    wurde, geh\u00f6ren in ihren jeweiligen zeitlichen Kontext. Begriffe wie\n    Wunde, Furunkel, Eiterung, Schwellung, rheumatische Schmerzen oder\n    \u201eSchwindsucht\u201c lassen sich deshalb nicht immer unmittelbar mit heutigen\n    medizinischen Diagnosen gleichsetzen.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Auf dieser Seite folgen wir vor allem gut dokumentierten\n    Verwendungsmustern und unterscheiden Fichtenharz, soweit m\u00f6glich, klar\n    von anderen Harzarten und verarbeiteten Harzmaterialien. Mehr dar\u00fcber,\n    was <a href=\"\/de\/fichtenharz\/\">Fichtenharz<\/a> ist, wie es entsteht und\n    welche Eigenschaften es besitzt, finden Sie auf der Hauptseite \u00fcber\n    Fichtenharz.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"rane-in-poskodovana-koza-najpogosteje-dokumentirana-uporaba\" class=\"wp-block-heading\">Wunden und gesch\u00e4digte Haut \u2013 die am h\u00e4ufigsten dokumentierte Anwendung<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Unter den historischen Anwendungen von Nadelbaumharzen erscheint die\n    Verwendung bei <strong>Wunden und gesch\u00e4digter Haut<\/strong> besonders\n    best\u00e4ndig. Entsprechende Aufzeichnungen sind aus Slowenien, Nordeuropa,\n    Nordamerika und Asien bekannt. Baumarten, Harzmaterialien und\n    Zubereitungsweisen unterscheiden sich, doch das grundlegende Muster\n    wiederholt sich in weit voneinander entfernten Regionen.\n  <\/p>\n\n  <h3>Fichtenharz bei Wunden in Slowenien<\/h3>\n\n  <p>\n    Meta Sterle dokumentiert f\u00fcr den Raum \u0160kofja Loka ausdr\u00fccklich\n    <strong>Fichtenharz bei alten und frischen Wunden<\/strong> und beschreibt\n    Waldarbeiter, die eine klaffende Wunde dick mit Harz bestrichen. Bei\n    eiternden Wunden nennt sie sowohl reines Harz als auch Zubereitungen aus\n    Harz mit Wachs, Lein\u00f6l, Fett oder Honig.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Vinko M\u00f6derndorfer dokumentierte Fichtenharz auf gereinigten Wunden im\n    Raum Cerkno und nennt in anderen slowenischen Regionen auch L\u00e4rchen-,\n    Tannen- beziehungsweise allgemein Baumharz. Bereits diese publizierten\n    Quellen zeigen, dass die Verwendung von Harz bei Wunden weder auf einen\n    einzigen Ort noch auf eine einzige Nadelbaumart beschr\u00e4nkt war.\n  <\/p>\n\n  <h3>Feldaufzeichnungen des Slowenischen Ethnografischen Museums<\/h3>\n\n  <p>\n    Dieses Bild wird inzwischen durch prim\u00e4re Feldaufzeichnungen des\n    Slowenischen Ethnografischen Museums deutlich erweitert. Bei einer\n    systematischen Durchsicht von 1.252 transkribierten Feldaufzeichnungen\n    wurden 29 direkt oder erg\u00e4nzend relevante Eintr\u00e4ge zu Harz und\n    Harzzubereitungen ausgew\u00e4hlt. Mehrere unabh\u00e4ngige Aufzeichnungen\n    <strong>nennen ausdr\u00fccklich Fichtenharz bei Wunden beziehungsweise\n    eiternden Wunden<\/strong>.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    In Radohova vas bei Sti\u010dna ist <strong>reines Fichtenharz<\/strong> bei\n    eiternden Wunden dokumentiert, in Petru\u0161nja vas bei Wunden und einer\n    Schnittverletzung durch eine Sichel und in Log bei Mokronog erneut im\n    Zusammenhang mit eiternden Wunden. Besonders aussagekr\u00e4ftig ist eine\n    Aufzeichnung aus Gojnice von 1949, in der\n    <strong>Kiefernharz als R\u00e4ucherwerk<\/strong> und\n    <strong>Fichtenharz f\u00fcr Wunden<\/strong> innerhalb desselben Berichts\n    voneinander unterschieden werden. Dies zeigt, dass \u201eHarz\u201c in den\n    Feldaufzeichnungen nicht zwangsl\u00e4ufig als undifferenzierte Sammelkategorie\n    verwendet wurde.\n  <\/p>\n\n  <h3>Eiternde Wunden, Furunkel und Harzzubereitungen<\/h3>\n\n  <p>\n    Die slowenischen Aufzeichnungen beschreiben nicht nur den direkten\n    Auftrag von Harz. Bei Wunden, Eiterungen und Furunkeln erscheinen auch\n    Salben und Pflaster, in denen Harz mit Wachs, \u00d6l, Butter, Talg oder\n    Knochenmark kombiniert wurde. Solche Zubereitungen sind im Raum Postojna,\n    in Dolenjska, rund um Sti\u010dna sowie in Trenta und So\u010da dokumentiert.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    In einigen Aufzeichnungen erscheint au\u00dferdem die historische volkst\u00fcmliche\n    Formulierung, Harz beziehungsweise eine Harzzubereitung solle etwas\n    <em>\u201eherausziehen\u201c<\/em>. Diese Aussage dokumentiert die damalige\n    Vorstellung der Informanten und ist nicht als moderne Erkl\u00e4rung eines\n    biologischen Wirkmechanismus zu verstehen.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Ausf\u00fchrlichere Rezepturen, Kombinationen von Harz mit Fett und Wachs sowie\n    die Herstellung solcher Salben und Pflaster werden auf der Seite \u00fcber die\n    <a href=\"\/de\/fichtenharz\/traditionelle-zubereitung\/\">traditionelle Herstellung von Harzzubereitungen<\/a>\n    beschrieben.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image case-image-overlay\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1-1024x768.webp\" alt=\"Aufzeichnung von Meta Sterle \u00fcber die Verwendung von Fichtenharz bei Wunden in der Region \u0160kofja Loka\" class=\"wp-image-12055\" style=\"width:700px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1-1024x768.webp 1024w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1-300x225.webp 300w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1-768x576.webp 768w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1-1536x1152.webp 1536w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1-16x12.webp 16w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1-600x450.webp 600w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/sterle-smola-vosek-laneno-olje-tolsca-stran-107-4x3-1.webp 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aufzeichnung \u00fcber die Verwendung von Fichtenharz und Harzpr\u00e4paraten bei Wunden in der Region \u0160kofja Loka. Meta Sterle, \u201eLjudsko zdravilstvo na Lo\u0161kem\u201c, S. 107.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <h3>Ein \u00e4hnliches Muster auch au\u00dferhalb Sloweniens<\/h3>\n\n  <p>\n    In Finnland ist die Verbindung zwischen Fichtenharz und Wunden bereits\n    in \u00e4lteren schriftlichen Quellen dokumentiert. Elias L\u00f6nnrot verzeichnete\n    im 19. Jahrhundert bei der Gemeinen Fichte (<em>Picea abies<\/em>) die\n    Verwendung des Harzes bei Wunden. Sp\u00e4tere finnische Quellen beschreiben\n    au\u00dferdem traditionelle Harzzubereitungen f\u00fcr verschiedene Formen\n    gesch\u00e4digter Haut.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    \u00c4hnliche Aufzeichnungen sind aus Nordamerika bekannt. Ethnobotanische\n    Quellen beschreiben bei verschiedenen indigenen Gemeinschaften die\n    Verwendung von Nadelbaumharzen oder -balsamen bei Wunden und anderen\n    Hautverletzungen. Bei den Gwich\u2019in wird beispielsweise frisches,\n    klebriges Fichtenharz bei Schnittverletzungen und gereizter Haut\n    beschrieben, w\u00e4hrend \u00e4lteres, verh\u00e4rtetes Harz anders verwendet wurde.\n  <\/p>\n\n  <h3>Hautrisse, Furunkel, eiternde Wunden und andere Hautsch\u00e4den<\/h3>\n\n  <p>\n    Die historischen Quellen beschr\u00e4nken sich nicht auf gew\u00f6hnliche\n    Schnittverletzungen. In verschiedenen Regionen werden auch\n    <strong>Hautrisse, Furunkel, eiternde Wunden, Geschw\u00fcre und andere\n    l\u00e4nger anhaltende Hautsch\u00e4den<\/strong> erw\u00e4hnt. Im Himalaya ist\n    beispielsweise die Verwendung der Oleoresine von <em>Picea smithiana<\/em>\n    bei rissigen Fersen dokumentiert. Andere Nadelb\u00e4ume derselben Region\n    wurden auch bei Wunden, Furunkeln und Abszessen eingesetzt.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Durch die zus\u00e4tzlichen slowenischen Feldaufzeichnungen wird dieses Muster\n    noch deutlicher: Harze erscheinen bei gesch\u00e4digter Haut nicht nur in\n    weit voneinander entfernten Kulturen, sondern auch in mehreren\n    voneinander unabh\u00e4ngigen slowenischen Lokalaufzeichnungen. Wunden und\n    gesch\u00e4digte Haut bleiben damit der\n    <strong>am besten dokumentierte Bereich der traditionellen Verwendung\n    von Fichten- und anderen Nadelbaumharzen<\/strong>.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"smrekova-smola-pri-bolecinah-sklepih-in-poskodbah\" class=\"wp-block-heading\">Fichtenharz bei Schmerzen, Gelenkbeschwerden und Verletzungen<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Neben Wunden erscheinen Harzzubereitungen in historischen Quellen auch\n    im Zusammenhang mit <strong>Schmerzen, rheumatischen Beschwerden,\n    Schwellungen und Verletzungen<\/strong>. Dieses Verwendungsmuster ist\n    weniger einheitlich und weniger umfangreich dokumentiert als bei Wunden,\n    findet sich jedoch sowohl in slowenischen Quellen als auch in mehreren\n    anderen Traditionen.\n  <\/p>\n\n  <h3>Rheumatische Schmerzen in slowenischen Quellen<\/h3>\n\n  <p>\n    Meta Sterle beschreibt f\u00fcr den Raum \u0160kofja Loka die sogenannte\n    <strong>Ko\u010darjeva \u010drna \u017eavba<\/strong>, eine Zubereitung aus gekochtem\n    Fichtenharz, Kampfer und Spiritus. Die Quelle nennt sie im Zusammenhang\n    mit rheumatischen Schmerzen. Damit ist sie ein klarer slowenischer Beleg\n    f\u00fcr Fichtenharz in diesem historischen Verwendungskontext.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Einen weiteren direkten Beleg liefert eine Feldaufzeichnung des\n    Slowenischen Ethnografischen Museums aus\n    <strong>Hrenovice von 1981<\/strong>. Der Informant berichtete, seine\n    Mutter habe f\u00fcr Pflaster <strong>\u201epilpuh oder Fichtenharz\u201c, Virh und\n    weitere Zutaten<\/strong> gekocht, die Mischung auf Leinen aufgetragen und\n    an der schmerzenden Stelle befestigt. Ausdr\u00fccklich hei\u00dft es, dies sei\n    \u201ef\u00fcr Rheuma\u201c gewesen.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Eine Feldaufzeichnung aus Su\u017eid bei Kobarid von 1951 erw\u00e4hnt au\u00dferdem\n    eine Kombination aus <strong>Harz und tierischem Fett<\/strong>, die auf\n    eine schmerzende Stelle aufgetragen wurde. Die Harzart wird dort nicht\n    bestimmt; der Eintrag eignet sich daher als erg\u00e4nzender Beleg f\u00fcr die\n    breitere traditionelle Verwendung von Harzzubereitungen, nicht als\n    direkter Nachweis f\u00fcr Fichtenharz.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Auch diese Begriffe bezeichneten keine standardisierte Zubereitung.\n    Schwarze Salben, Pflaster und andere Harzzubereitungen unterschieden sich\n    regional in Zusammensetzung und Herstellung. Ihre historischen\n    Rezepturen werden ausf\u00fchrlicher auf der Seite \u00fcber die\n    <a href=\"\/de\/fichtenharz\/traditionelle-zubereitung\/\">traditionelle Herstellung von Harzzubereitungen<\/a>\n    beschrieben.\n  <\/p>\n\n  <h3>Gelenke, Schwellungen und Verletzungen in anderen Traditionen<\/h3>\n\n  <p>\n    \u00c4hnliche Motive sind nicht auf Slowenien beschr\u00e4nkt. Tibetische Quellen\n    beschreiben Harze bestimmter Fichtenarten (<em>Picea<\/em>) im\n    Zusammenhang mit <strong>Gelenkbeschwerden und Sehnenverletzungen<\/strong>.\n    Eine koreanische traditionelle Quelle nennt bei Kiefernharz au\u00dferdem\n    schmerzhafte und geschwollene Gelenke sowie traumatische Verletzungen.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Schmerzen, Schwellungen und Verletzungen treten somit bei Harzmaterialien\n    in mehreren geografisch weit voneinander entfernten Traditionen auf.\n    Dieses historische Muster ist jedoch\n    <strong>vielf\u00e4ltiger und weniger einheitlich als bei Wunden<\/strong>:\n    Baumarten, Harzzubereitungen, lokale Bezeichnungen und Anwendungsweisen\n    unterscheiden sich deutlich.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"dihala-zvecenje-in-notranja-uporaba-smole\" class=\"wp-block-heading\">Atemwege, Kauen und innerliche Anwendung von Harz<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Harze wurden nicht nur \u00e4u\u00dferlich verwendet. In mehreren Traditionen sind\n    auch das <strong>Kauen von Harz, die innere Anwendung von\n    Harzzubereitungen sowie Verwendungen bei Husten und\n    Atemwegsbeschwerden<\/strong> dokumentiert. Gerade hier ist es wichtig,\n    zwischen Baumarten, rohem Harz und bereits verarbeiteten Zubereitungen\n    zu unterscheiden.\n  <\/p>\n\n  <h3>Pilpoh und Smolnak in slowenischen Quellen<\/h3>\n\n  <p>\n    Meta Sterle erw\u00e4hnt f\u00fcr den Raum \u0160kofja Loka die Einnahme von\n    <strong>Fichtenharz, das als Pilpoh bezeichnet wurde<\/strong>, im\n    Zusammenhang mit dem historischen Begriff \u201eSchwindsucht\u201c\n    beziehungsweise Lungenbeschwerden. In dieser konkreten Quelle ist\n    Pilpoh unmittelbar mit Fichtenharz verbunden.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Die Bezeichnung war jedoch nicht \u00fcberall eindeutig. M\u00f6derndorfer\n    verbindet verwandte Begriffe wie <em>Pilpoh<\/em>, <em>Pilpah<\/em> und\n    <em>Pilpali<\/em> in anderen Regionen auch mit Tannen- beziehungsweise\n    Wei\u00dftannenharz und L\u00e4rchenharz. Pilpoh kann daher nicht als allgemeines\n    slowenisches Synonym f\u00fcr Fichtenharz verstanden werden; entscheidend ist\n    jeweils der konkrete lokale Kontext.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Ein anderer Fall ist der von Mira Omerzel-Terlep beschriebene\n    <strong>Smolnak aus Sorica<\/strong>. Dabei handelte es sich nicht\n    lediglich um ein St\u00fcck rohes Harz, sondern um eine besondere\n    verarbeitete Harzzubereitung. Laut \u00dcberlieferung wurden Tropfen davon\n    auf Zucker gegeben und die Zubereitung auch bei Husten und\n    Atemwegsbeschwerden verwendet. Ihre Herstellung wird ausf\u00fchrlicher auf\n    der Seite\n    <a href=\"\/de\/fichtenharz\/traditionelle-zubereitung\/\">Wie wurde Fichtenharzsalbe traditionell hergestellt?<\/a>\n    beschrieben.\n  <\/p>\n\n  <h3>Fichtenharz als Kaumaterial<\/h3>\n\n  <p>\n    Auch in Slowenien ist das Kauen von Fichtenharz dokumentiert.\n    Ethnografische Zusammenfassungen erw\u00e4hnen diese Praxis in Bohinj;\n    vergleichbare Praktiken sind auch aus Nordeuropa und Nordamerika bekannt.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Besonders anschaulich ist die \u00dcberlieferung der Gwich\u2019in. Dort wurde\n    zwischen <strong>frischem, klebrigem Fichtenharz<\/strong> und\n    <strong>altem, hartem Harz<\/strong> unterschieden: Ersteres wurde bei\n    gesch\u00e4digter Haut verwendet, w\u00e4hrend ausgeh\u00e4rtetes Harz auch gekaut\n    wurde. Die Materialauswahl hing somit auch von Alter, H\u00e4rte und anderen\n    wahrnehmbaren Eigenschaften ab.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Nordamerika au\u00dferdem die\n    kommerzielle Herstellung des sogenannten <em>spruce gum<\/em>.\n    Offizielle historische Quellen aus Maine datieren die fr\u00fche gewerbliche\n    Herstellung von Kaugummi aus Fichtenharz durch J. B. Curtis auf das Jahr\n    1848.\n  <\/p>\n\n  <h3>Husten, Erk\u00e4ltungen, Rauch und Dampf<\/h3>\n\n  <p>\n    Auch au\u00dferhalb Sloweniens erscheinen Harze und andere aromatische\n    Nadelbaummaterialien im Zusammenhang mit den Atemwegen.\n    Nordamerikanische ethnobotanische Quellen beschreiben Balsame und andere\n    Nadelbaummaterialien bei Erk\u00e4ltungen, zum Inhalieren sowie in Rauch- und\n    Dampfanwendungen. Im antiken Mittelmeerraum nennt Dioskurides Mastix\n    unter anderem bei l\u00e4nger anhaltendem Husten.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Die Verwendung von Harzen im Zusammenhang mit Atemwegen und innerer\n    Anwendung war geografisch vielf\u00e4ltig \u2013 vom Kauen und Einnehmen bis zu\n    Balsamen, Rauch, Dampf und besonderen verarbeiteten Zubereitungen.\n    Diese Traditionen lassen sich daher nicht als einheitliche Verwendung\n    einer einzigen Harzart zusammenfassen.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image case-image-overlay\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"572\" src=\"https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-1024x572.webp\" alt=\"Historische Verpackung von Yankee-Kaugummi aus Fichtenharz\" class=\"wp-image-12088\" srcset=\"https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-1024x572.webp 1024w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-300x167.webp 300w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-767x428.webp 767w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-1536x857.webp 1536w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-18x10.webp 18w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-598x334.webp 598w, https:\/\/www.smrekovit.si\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/rekonstrukcija-spruce-gum-2048x1143.webp 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rekonstruktion einer historischen Verpackung eines amerikanischen Kaugummis aus Fichtenharz. \u201eSpruce gum\u201c wurde im 19. Jahrhundert insbesondere in Maine zu einem kommerziellen Produkt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 id=\"uporaba-smole-pri-zivalih\" class=\"wp-block-heading\">Anwendung von Harz bei Tieren<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Harzmaterialien erscheinen in historischen Quellen auch bei der\n    <strong>Versorgung von Tieren<\/strong>. Diese Aufzeichnungen sind\n    vielf\u00e4ltiger als die Belege zu Wunden beim Menschen: Genannt werden Harz,\n    verarbeitete Harzzubereitungen, Terpentin und Mischungen mit Fetten, wobei\n    diese Materialien nicht immer mit Fichtenharz gleichgesetzt werden k\u00f6nnen.\n  <\/p>\n\n  <h3>Slowenische Beispiele<\/h3>\n\n  <p>\n    Zu den konkreteren slowenischen Beispielen geh\u00f6rt\n    <strong>Tonc&#8217;s Smolnak aus Sorica<\/strong>, beschrieben von Mira\n    Omerzel-Terlep. Dabei handelte es sich um eine verarbeitete Zubereitung aus\n    Fichtenharz mit nicht vollst\u00e4ndig bekannter Zusammensetzung, die der\n    \u00dcberlieferung zufolge sowohl bei Menschen als auch bei Vieh verwendet\n    wurde.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Mojca Ram\u0161ak fasst au\u00dferdem einen Bericht \u00fcber die\n    <strong>Biclerjeva \u017eavba<\/strong> aus dem Gebiet Lobnica oberhalb von\n    Ru\u0161e zusammen, die im Zusammenhang mit Wunden bei Menschen und Vieh\n    erw\u00e4hnt wird. Zu den Zutaten sollen Pilpoh, Kampfer und Birken\u00f6l geh\u00f6rt\n    haben. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der historische Begriff\n    <em>Pilpoh<\/em> regional unterschiedliche Harzmaterialien bezeichnete und\n    nicht automatisch mit Fichtenharz gleichgesetzt werden kann.\n  <\/p>\n\n  <h3>Was erg\u00e4nzen die Feldaufzeichnungen des Slowenischen Ethnografischen Museums?<\/h3>\n\n  <p>\n    Die neue Auswertung der Feldaufzeichnungen des Slowenischen\n    Ethnografischen Museums best\u00e4tigt, dass Harzmaterialien auch in der\n    Tiermedizin verwendet wurden. In den tierbezogenen Aufzeichnungen\n    erscheint jedoch besonders h\u00e4ufig <strong>Terpentin<\/strong>, unter\n    anderem bei Verletzungen von Rindern, gesch\u00e4digten Klauen und anderen\n    Problemen bei Nutztieren.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Diese Aufzeichnungen sind f\u00fcr die Geschichte der Harzverwendung wichtig,\n    d\u00fcrfen aber nicht als direkte Belege f\u00fcr die traditionelle Verwendung von\n    <strong>Fichtenharz<\/strong> dargestellt werden. Auch der Begriff\n    Terpentin muss in \u00e4lteren Feldaufzeichnungen nicht exakt denselben\n    chemisch definierten Stoff bezeichnen, den wir heute darunter verstehen.\n  <\/p>\n\n  <h3>\u00c4hnliche Praktiken in anderen Regionen<\/h3>\n\n  <p>\n    Tiermedizinische Harzzubereitungen sind auch aus anderen Teilen Europas\n    \u00fcberliefert. In der samischen Tradition Nordeuropas sind beispielsweise\n    Mischungen aus <strong>tierischem Fett mit Kiefern- oder\n    Tannenharz<\/strong> dokumentiert.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Historische Quellen zeigen somit deutlich, dass Harzmaterialien nicht nur\n    beim Menschen verwendet wurden. Gerade bei tiermedizinischen\n    Aufzeichnungen ist es jedoch wichtig, zwischen <strong>Fichtenharz,\n    anderen Nadelbaumharzen, Terpentin und verarbeiteten\n    Harzzubereitungen<\/strong> zu unterscheiden.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"smola-ni-bila-samo-zdravilo-prakticna-uporaba-v-vsakdanjem-zivljenju\" class=\"wp-block-heading\">Harz war nicht nur ein Heilmittel \u2013 praktische Anwendungen im Alltag<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Harz war im Lauf der Geschichte weit mehr als ein Material der\n    Volksheilkunde. Seine <strong>Klebrigkeit, Wasserabweisung,\n    Brennbarkeit und F\u00e4higkeit auszuh\u00e4rten<\/strong> machten es f\u00fcr zahlreiche\n    praktische Aufgaben des Alltags n\u00fctzlich.\n  <\/p>\n\n  <h3>Kleben, Abdichten und Schutz vor Wasser<\/h3>\n\n  <p>\n    Harzmaterialien wurden als nat\u00fcrliche Klebstoffe sowie zum F\u00fcllen,\n    Abdichten und Sch\u00fctzen von Holzgegenst\u00e4nden verwendet.\n    Nordamerikanische ethnobotanische Quellen dokumentieren Harzmaterialien\n    bei Bau und Instandhaltung von Kanus. In Europa und im Mittelmeerraum\n    dienten verschiedene Harze und verarbeitete Harzmaterialien au\u00dferdem zum\n    Schutz von Holz und Wasserfahrzeugen.\n  <\/p>\n\n  <h3>R\u00e4ucherwerk, Feuer und weitere Alltagszwecke<\/h3>\n\n  <p>\n    Harzreiches Holz und andere harzhaltige Materialien waren auch wegen\n    ihrer guten Brennbarkeit n\u00fctzlich. In verschiedenen Regionen wurden sie\n    zum Entz\u00fcnden von Feuer, zur Beleuchtung sowie als R\u00e4ucher- und\n    Duftmaterial verwendet.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Eine slowenische Feldaufzeichnung aus\n    <strong>Gojnice von 1949<\/strong> zeigt solche Unterschiede besonders\n    anschaulich. Im selben Bericht nennt der Informant\n    <strong>Kiefernharz als R\u00e4ucherwerk zu Weihnachten<\/strong> und\n    Fichtenharz getrennt davon im Zusammenhang mit Wunden. Dies zeigt, dass\n    verschiedene Harze auch nach ihrem Verwendungszweck unterschieden werden\n    konnten.\n  <\/p>\n\n  <h3>Vom Baumharz zum handwerklichen Material<\/h3>\n\n  <p>\n    Nicht jedes historische als \u201eHarz\u201c bezeichnete Material war unmittelbar\n    vom Baum gewonnenes Rohharz. Eine Feldaufzeichnung aus Rojci bei Koper\n    nennt beispielsweise <strong>Schusterharz<\/strong>, das der \u00dcberlieferung\n    zufolge besonders rein sein musste und vor der Verwendung mit etwas \u00d6l\n    erhitzt wurde. Es handelte sich somit um ein bereits verarbeitetes\n    beziehungsweise technisches Harzmaterial und nicht einfach um rohes\n    Fichten- oder Kiefernharz.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Auch Begriffe wie <em>Pech<\/em>, Smolnak, Smovnak oder andere\n    handwerkliche Harzprodukte k\u00f6nnen Materialien bezeichnen, die bereits\n    erhitzt, getrennt oder anderweitig verarbeitet worden waren.\n  <\/p>\n\n  <h3>Materialkenntnis war Teil der Tradition<\/h3>\n\n  <p>\n    Solche praktischen Anwendungen zeigen, dass Menschen nicht nur wussten,\n    <strong>wof\u00fcr<\/strong> Harz geeignet war, sondern auch seine materiellen\n    Eigenschaften kannten. Sie unterschieden weichere und h\u00e4rtere\n    Materialien, frisches und \u00e4lteres Harz sowie verschiedene Formen des\n    Erhitzens, Mischens und Verarbeitens.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Dieses breitere Materialwissen hilft auch beim Verst\u00e4ndnis\n    traditioneller medizinischer Anwendungen. Harz war Teil des allt\u00e4glichen\n    Wissens \u00fcber Wald, Rohstoffe und deren Verhalten und keine isolierte\n    Substanz mit nur einem Verwendungszweck.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"kako-se-je-uporaba-smol-razlikovala-med-razlicnimi-kraji\" class=\"wp-block-heading\">Wie unterschied sich die Verwendung von Harzen zwischen verschiedenen Regionen?<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Beim Vergleich historischer Quellen wird schnell deutlich, dass es nicht\n    die eine \u201eFichtenharztradition\u201c gab. Verschiedene Regionen verwendeten\n    <strong>unterschiedliche Nadelbaumarten, verschiedene Harzformen und\n    unterschiedliche Arten der Zubereitung und Anwendung<\/strong>. Dennoch\n    kehren einige grundlegende Muster auch in weit voneinander entfernten\n    Gebieten wieder.\n  <\/p>\n\n  <div class=\"smrekovit-table-scroll\">\n    <table>\n      <thead>\n        <tr>\n          <th>Region<\/th>\n          <th>Dokumentierte Materialien<\/th>\n          <th>Charakteristische Verwendungen<\/th>\n        <\/tr>\n      <\/thead>\n      <tbody>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Slowenien<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Fichten-, Tannen-, L\u00e4rchen-, Kiefern- und Wacholderharz;\n            unmittelbar verwendetes Baumharz, Salben und Pflaster, Smolnak,\n            Schusterharz, Terpentin und andere Harzmaterialien.\n          <\/td>\n          <td>\n            Besonders h\u00e4ufig Wunden und eiternde Wunden; au\u00dferdem rheumatische\n            Schmerzen, schmerzende Stellen, Kauen und innere Anwendung,\n            einzelne tiermedizinische Praktiken, R\u00e4ucherwerk und weitere\n            praktische Nutzungen.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Alpenraum und Nordeuropa<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Fichten-, Tannen- und L\u00e4rchenharz, Balsame sowie Mischungen aus\n            Harz, Fetten und weiteren Bestandteilen.\n          <\/td>\n          <td>\n            Wunden und gesch\u00e4digte Haut, Atemwegsanwendungen, Kauen, innere\n            Anwendung und tiermedizinische Zubereitungen.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Nordamerika<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Fichtenharze und Balsame sowie Harze und verarbeitete Materialien\n            verschiedener Kiefern und anderer Nadelb\u00e4ume.\n          <\/td>\n          <td>\n            Wunden und gesch\u00e4digte Haut, Kauen von ausgeh\u00e4rtetem Fichtenharz,\n            Erk\u00e4ltungen, Dampf- und Inhalationspraktiken sowie zahlreiche\n            praktische Nutzungen.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Mittelmeerraum und Antike<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Verschiedene Pflanzenharze, Mastix, Materialien des\n            Terebinthen-Kontexts und andere verarbeitete Harzmaterialien.\n          <\/td>\n          <td>\n            Wunden, Geschw\u00fcre, Verbrennungen, orale und innere Anwendung,\n            Kauen sowie zahlreiche technische und handwerkliche Nutzungen.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n        <tr>\n          <td><strong>Himalaya und Ostasien<\/strong><\/td>\n          <td>\n            Harze mehrerer Arten der Gattung <em>Picea<\/em> sowie Kiefern-\n            und andere Nadelbaumharze.\n          <\/td>\n          <td>\n            Wunden, Hautrisse, Furunkel und Abszesse, Schwellungen,\n            Gelenkbeschwerden und traumatische Verletzungen.\n          <\/td>\n        <\/tr>\n\n      <\/tbody>\n    <\/table>\n  <\/div>\n\n  <p>\n    Ein besonders ausgepr\u00e4gtes gemeinsames Motiv ist die\n    <strong>Verwendung bei Wunden und gesch\u00e4digter Haut<\/strong>. Sie kommt\n    in fast allen verglichenen Regionen vor, obwohl Baumart, Zustand des\n    Harzes und Zubereitung nicht immer gleich waren. Die slowenischen\n    Feldaufzeichnungen verst\u00e4rken dieses Muster zus\u00e4tzlich, da sie\n    Fichtenharz bei Wunden und eiternden Wunden an mehreren verschiedenen\n    Orten unmittelbar dokumentieren.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Regionale Unterschiede zeigen sich auch deutlich im Material selbst.\n    Mancherorts wurde Harz unmittelbar vom Baum verwendet, andernorts Harz\n    aus Rindenbl\u00e4schen, \u00e4lteres ausgeh\u00e4rtetes Harz oder Mischungen mit Fett\n    und Wachs. Wieder andere Quellen nennen bereits verarbeitete Materialien\n    wie Smolnak, Schusterharz oder Terpentin. Der historische Begriff \u201eHarz\u201c\n    kann daher nicht in jeder Quelle als Bezeichnung desselben Materials\n    verstanden werden.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Unterschiede in der Zubereitung \u2013 vom unmittelbaren Auftrag \u00fcber das\n    Kochen und Mischen mit Fett und Wachs bis zu anderen Formen der\n    Verarbeitung \u2013 werden ausf\u00fchrlicher auf der Seite \u00fcber die\n    <a href=\"\/de\/fichtenharz\/traditionelle-zubereitung\/\">traditionelle Herstellung von Harzzubereitungen<\/a>\n    beschrieben.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"kaj-nam-zgodovinska-uporaba-pove-in-cesa-ne\" class=\"wp-block-heading\">Was sagt uns die historische Verwendung \u2013 und was nicht?<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Betrachtet man historische und ethnografische Quellen gemeinsam, treten\n    einige klare Muster hervor. Am st\u00e4rksten ist die Verwendung von\n    Fichten- und anderen Nadelbaumharzen bei\n    <strong>Wunden und gesch\u00e4digter Haut<\/strong>. Dieses Motiv findet sich\n    in Europa, Nordamerika und Asien und ist inzwischen auch durch mehrere\n    voneinander unabh\u00e4ngige slowenische Feldaufzeichnungen gut dokumentiert.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Die slowenischen Quellen beschreiben dabei nicht nur eine einzige Form\n    der Anwendung. Fichtenharz erscheint als\n    <strong>direkter Auftrag<\/strong>, Harzmaterialien aber auch in Salben\n    und Pflastern. An verschiedenen Orten wiederholt sich die Kombination von\n    Harz mit <strong>Fett beziehungsweise \u00d6l und Wachs<\/strong>. Dies ist\n    eines der deutlichsten wiederkehrenden technologischen Muster im\n    slowenischen Material.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Gleichzeitig zeigen die Quellen, dass \u201eHarz\u201c kein einheitliches Material\n    war. Beschrieben werden unmittelbar verwendetes Baumharz, frischere und\n    \u00e4ltere Harzausscheidungen, Harze verschiedener Nadelb\u00e4ume sowie gekochte\n    und anderweitig verarbeitete Zubereitungen. Smolnak, Schusterharz,\n    Terpentin und reines Fichtenharz sind daher nicht lediglich verschiedene\n    Bezeichnungen f\u00fcr denselben Stoff.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Einige Quellen zeigen au\u00dferdem, dass die Auswahl des Materials mit der\n    jeweiligen Verwendung zusammenhing. Bei den Gwich\u2019in wurde\n    beispielsweise frisches, klebriges Fichtenharz von altem, hartem Harz zum\n    Kauen unterschieden. Im Pohorje-Gebiet ist au\u00dferdem das Sammeln nat\u00fcrlich\n    ausgetretener, bereits nahezu fester Fichtenharztropfen dokumentiert.\n    Mehr \u00fcber Harz am Baum und seine Gewinnung erfahren Sie auf der Seite \u00fcber\n    das <a href=\"\/de\/fichtenharz\/sammlung\/\">Sammeln von Fichtenharz<\/a>.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Historische Quellen erkl\u00e4ren jedoch in der Regel nicht,\n    <strong>warum eine bestimmte Zusammensetzung gew\u00e4hlt wurde, welche\n    chemischen Eigenschaften bei einer einzelnen Anwendung wichtig waren oder\n    welche Wirkung eine bestimmte Zubereitung tats\u00e4chlich hatte<\/strong>.\n    Sie dokumentieren vor allem, welche Materialien Menschen verwendeten, wie\n    sie diese bezeichneten, zubereiteten und in welchen Zusammenh\u00e4ngen sie\n    eingesetzt wurden.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Dass \u00e4hnliche Praktiken an verschiedenen Orten und zu verschiedenen\n    Zeiten wiederkehren, ist dennoch historisch und wissenschaftlich\n    interessant. Die Quellen zeigen keine einzige \u201erichtige\u201c traditionelle\n    Rezeptur, sondern eine lange und vielf\u00e4ltige Geschichte des Umgangs mit\n    Harzen, in der bestimmte Motive \u2013 insbesondere Wunden, der direkte\n    Einsatz von Harz sowie Mischungen mit Fett und Wachs \u2013 immer wieder\n    auftreten.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"od-tradicionalne-uporabe-do-danasnjih-pripravkov\" class=\"wp-block-heading\">Von der traditionellen Anwendung zu heutigen Pr\u00e4paraten<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    Die traditionelle Verwendung von Fichtenharz blieb nicht nur in alten\n    ethnografischen Aufzeichnungen erhalten. Ein Teil dieses Wissens wurde\n    auch pers\u00f6nlich und innerhalb von Familien weitergegeben und im Lauf der\n    Zeit ver\u00e4ndert und angepasst.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Auch die Geschichte von Smrekovit entstand aus einem solchen Kontakt mit\n    volksheilkundlicher \u00dcberlieferung. Ivo Konc lernte in den 1970er-Jahren\n    die Verwendung einer Harzzubereitung kennen, die in der Familienerinnerung\n    als \u201eschwarzes Harz\u201c erhalten blieb. Sp\u00e4ter entwickelte er durch eigene\n    Arbeit eine andere Zubereitung aus Fichtenharz.\n  <\/p>\n\n  <p>\n    In einem Archivinterview f\u00fcr Gorenjska Television aus dem Jahr 2001 sagte\n    er, er habe <strong>\u201eetwas \u00c4hnliches wie Pre\u017ela\u201c<\/strong> hergestellt,\n    betonte bei seiner eigenen Zubereitung jedoch, sie sei\n    <strong>\u201enicht klebrig, nicht schwarz\u201c<\/strong>. Er \u00fcbernahm also nicht\n    einfach ein altes Rezept, sondern entwickelte eine andere Zubereitung, aus\n    der sich sp\u00e4ter die Geschichte von Smrekovit weiterentwickelte.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Ivo Konc o za\u010detkih Smrekovita (2001)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/TlH9r5MKU14?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <p>\n    <em>Archivinterview mit Ivo Konc f\u00fcr Gorenjska Television, 2001.\n    Das vollst\u00e4ndige Transkript finden Sie auf der Seite\n    <a href=\"\/de\/ivo-konc-gtv\/\">Ivo Konc \u2013 Archivinterview<\/a>.<\/em>\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Der heutige <a href=\"\/de\/fichtensalbe\/\">Smrekovit Klasik<\/a> ist das\n    Ergebnis einer Weiterentwicklung \u00fcber mehrere Jahrzehnte. Die traditionelle\n    Verwendung von Fichtenharz geh\u00f6rt zu seinem historischen Hintergrund,\n    w\u00e4hrend das heutige Produkt eine eigenst\u00e4ndige moderne Zubereitung ist.\n  <\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n<h2 id=\"pogosta-vprasanja-o-tradicionalni-uporabi-smrekove-smole\" class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufige Fragen zur traditionellen Anwendung von Fichtenharz<\/h2>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block\">\n\n  <div class=\"smrekovit-faq\">\n\n    <details>\n      <summary>Wof\u00fcr wurde Fichtenharz traditionell verwendet?<\/summary>\n      <p>\n        Am besten dokumentiert ist die Verwendung von Fichten- und anderen\n        Nadelbaumharzen bei Wunden und gesch\u00e4digter Haut. Historische Quellen\n        beschreiben au\u00dferdem Anwendungen bei rheumatischen Schmerzen und\n        Verletzungen, das Kauen und die innere Anwendung, Anwendungen im\n        Zusammenhang mit den Atemwegen sowie einzelne tiermedizinische\n        Praktiken. Harze hatten zudem zahlreiche praktische Funktionen, von\n        R\u00e4ucherwerk und Klebstoffen bis zum Abdichten und zu handwerklichen\n        Anwendungen.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Wurde Fichtenharz bei Wunden verwendet?<\/summary>\n      <p>\n        Ja. Dies ist der am besten dokumentierte Bereich der traditionellen\n        Verwendung. Slowenische Quellen beschreiben Fichtenharz unmittelbar\n        bei alten und frischen Wunden, Schnittverletzungen und eiternden\n        Wunden. Mehrere unabh\u00e4ngige Feldaufzeichnungen des Slowenischen\n        Ethnografischen Museums dokumentieren solche Anwendungen an\n        verschiedenen Orten Sloweniens. \u00c4hnliche Praktiken sind auch aus\n        Nordeuropa, Nordamerika und Asien bekannt.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Wurde Harz mit Fett, \u00d6l oder Wachs vermischt?<\/summary>\n      <p>\n        Ja. Dies ist eines der deutlichsten wiederkehrenden Muster in\n        slowenischen ethnografischen Quellen. Dokumentiert sind\n        Zubereitungen aus Harz mit Butter, Talg oder anderen Fetten, \u00d6l,\n        Bienenwachs, Knochenmark und weiteren Zutaten. Die Rezepturen waren\n        nicht einheitlich, doch die Kombination von Harzmaterial mit Fett\n        beziehungsweise \u00d6l und Wachs tritt in mehreren voneinander getrennten\n        lokalen \u00dcberlieferungen auf. Weitere Beispiele finden Sie auf der\n        Seite \u00fcber die\n        <a href=\"\/de\/fichtenharz\/traditionelle-zubereitung\/\">traditionelle Herstellung von Harzzubereitungen<\/a>.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Wurde Fichtenharz auch gekaut?<\/summary>\n      <p>\n        Ja. Das Kauen von Fichtenharz ist auch in Slowenien dokumentiert,\n        unter anderem in ethnografischem Material aus Bohinj. Vergleichbare\n        Praktiken sind aus Nordeuropa und Nordamerika bekannt. Bei den\n        Gwich\u2019in ist besonders deutlich die Unterscheidung zwischen frischem,\n        klebrigem Harz f\u00fcr andere Zwecke und altem, hartem Fichtenharz\n        dokumentiert, das auch gekaut wurde. Im Nordamerika des\n        19. Jahrhunderts wurde der sogenannte <em>spruce gum<\/em> au\u00dferdem\n        zu einem kommerziellen Produkt.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Wurde Fichtenharz auch innerlich verwendet?<\/summary>\n      <p>\n        Ja. F\u00fcr den Raum \u0160kofja Loka ist die innere Anwendung von\n        Fichtenharz dokumentiert, das dort als <em>Pilpoh<\/em> bezeichnet\n        wurde. Aus Sorica ist au\u00dferdem die innere Verwendung der verarbeiteten\n        Zubereitung Smolnak \u00fcberliefert. Weitere slowenische und\n        internationale Quellen beschreiben andere Formen des Verzehrs oder\n        Kauens von Harzmaterialien. Dabei ist zu unterscheiden, um welche\n        Baumart, Harzform und Verarbeitung es sich jeweils handelte.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Was bedeutet die Bezeichnung Pilpoh beziehungsweise Pilpuh?<\/summary>\n      <p>\n        Die Bezeichnung hatte nicht \u00fcberall genau dieselbe Bedeutung. Meta\n        Sterle verbindet <em>Pilpoh<\/em> im Raum \u0160kofja Loka unmittelbar mit\n        Fichtenharz. Eine Feldaufzeichnung aus Hrenovice von 1981 spricht\n        sogar von <em>\u201ePilpuh oder Fichtenharz\u201c<\/em>. In anderen\n        slowenischen Quellen kommen verwandte Bezeichnungen jedoch auch bei\n        Tannen- beziehungsweise Wei\u00dftannen- und L\u00e4rchenharz vor. Pilpoh ist\n        daher kein allgemeines slowenisches Synonym ausschlie\u00dflich f\u00fcr\n        Fichtenharz; die Bedeutung muss aus dem jeweiligen lokalen Kontext\n        erschlossen werden.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Was war Smolnak?<\/summary>\n      <p>\n        Der Smolnak aus Sorica war eine besondere verarbeitete Zubereitung\n        aus Fichtenharz und nicht einfach rohes Harz vom Baum. Die\n        \u00fcberlieferte Beschreibung nennt ein besonderes Herstellungsverfahren\n        und eine Fl\u00fcssigkeit, die nach dem Austreten dunkler und z\u00e4hfl\u00fcssiger\n        wurde. Smolnak sollte au\u00dferdem nicht automatisch mit Begriffen wie\n        Smovnak, Terpentin oder anderen historischen Harzmaterialien\n        gleichgesetzt werden.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Wurde Harz auch bei Tieren verwendet?<\/summary>\n      <p>\n        Ja, historische Quellen sprechen dabei jedoch von unterschiedlichen\n        Harzmaterialien. Slowenische Quellen kennen einzelne\n        Harzzubereitungen f\u00fcr Nutztiere, w\u00e4hrend in tierbezogenen\n        Feldaufzeichnungen des Slowenischen Ethnografischen Museums besonders\n        Terpentin erscheint. Daher w\u00e4re es nicht korrekt, alle\n        tiermedizinischen Aufzeichnungen als direkte Verwendung von\n        Fichtenharz darzustellen. Auch in anderen europ\u00e4ischen Traditionen\n        sind tiermedizinische Mischungen verschiedener Harze mit Fetten\n        dokumentiert.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Waren alle traditionellen Harze gleich?<\/summary>\n      <p>\n        Nein. Die Quellen nennen Fichten-, Kiefern-, Tannen-, L\u00e4rchen-,\n        Wacholder- und andere Pflanzenharze. Auch die Materialformen\n        unterschieden sich: unmittelbar vom Baum verwendetes Harz, \u00e4lteres\n        ausgeh\u00e4rtetes Harz, gekochte Mischungen, Salben, Pflaster, Smolnak,\n        Schusterharz, Terpentin und andere verarbeitete Materialien. Das Wort\n        \u201eHarz\u201c allein sagt daher noch nicht genau, um welchen Stoff es sich\n        handelte.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n    <details>\n      <summary>Ist der heutige Smrekovit dasselbe wie historische Harzzubereitungen?<\/summary>\n      <p>\n        Nein. Die traditionelle Verwendung von Fichtenharz ist ein wichtiger\n        Teil des historischen Hintergrunds von Smrekovit. Der heutige\n        <a href=\"\/de\/fichtensalbe\/\">Smrekovit Klasik<\/a> ist jedoch eine\n        eigenst\u00e4ndige moderne Zubereitung, die \u00fcber mehrere Jahrzehnte\n        weiterentwickelt wurde. Er ist keine direkte Kopie einer einzelnen\n        historischen Rezeptur.\n      <\/p>\n    <\/details>\n\n  <\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"translation-block article-footer-meta\">\n\n  <p>\n    <strong>Autor:<\/strong> Matic Konc<br>\n    <strong>Letzte inhaltliche \u00dcberpr\u00fcfung:<\/strong> 23. 9. 2026\n  <\/p>\n\n  <p>\n    Dieser Artikel basiert auf historischen, ethnografischen,\n    ethnobotanischen, gemeinschaftsbasierten und modernen wissenschaftlichen\n    Quellen. Bei den Vergleichen wurden Baumart, Art des Harzmaterials,\n    Zubereitungsweise und historischer Kontext der jeweiligen Quelle\n    voneinander unterschieden. F\u00fcr den slowenischen Teil wurde zus\u00e4tzlich\n    eine systematische Auswertung von Feldmaterial des Slowenischen\n    Ethnografischen Museums vorgenommen.\n  <\/p>\n\n  <p><strong>Slowenische ethnografische und historische Quellen<\/strong><\/p>\n\n  <ul>\n    <li>\n      Slowenisches Ethnografisches Museum (SEM), Feldaufzeichnungen zu\n      Volksmedizin und traditionellen Praktiken, \u00fcberwiegend 1949\u20131983.\n      Systematisch wurden 1.252 transkribierte Feldaufzeichnungen gepr\u00fcft;\n      nach Ausschluss von Dubletten und nicht relevanten Treffern wurden\n      29 Eintr\u00e4ge als direkt oder erg\u00e4nzend relevant f\u00fcr Harz und\n      Harzzubereitungen ausgew\u00e4hlt. Bei einem Teil des Materials wurden auch\n      die originalen handschriftlichen Aufzeichnungen \u00fcberpr\u00fcft.\n    <\/li>\n    <li>\n      Meta Sterle, \u00bbLjudsko zdravilstvo na Lo\u0161kem\u00ab,\n      <em>Lo\u0161ki razgledi<\/em> 37 (1990), Nr. 1;\n      besonders S. 95, 106\u2013108 und 113\u2013115.\n      <a href=\"https:\/\/www.dlib.si\/details\/URN:NBN:SI:DOC-YJKDOS7S\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digitale Ausgabe<\/a>.\n    <\/li>\n    <li>\n      Vinko M\u00f6derndorfer, <em>Ljudska medicina pri Slovencih<\/em>.\n      Ljubljana: Slovenska akademija znanosti in umetnosti, 1964;\n      besonders S. 121\u2013122, 194, 221, 230 und 250\u2013252.\n      <a href=\"https:\/\/www.sistory.si\/publication\/34870\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digitale Ausgabe<\/a>.\n    <\/li>\n    <li>\n      Mira Omerzel-Terlep,\n      <em>Konji \u2013 na\u0161e pravljice. Zgodbe o konjih, konjerejcih in furmanih\n      izpod Sori\u0161ke planine in Ratitovca<\/em>.\n      Radovljica: Didakta, 1996; Kapitel \u00bb\u010cude\u017eni smolnak\u00ab, S. 131\u2013136.\n    <\/li>\n    <li>\n      Mojca Ram\u0161ak, \u00bbUporaba smole in drugih delov iglavcev v ljudski\n      medicini in gospodarstvu na Slovenskem\u00ab, in: Meta Remec (Hrsg.),\n      <em>Gozd in ljudje \u2013 razmerja in zgodovina<\/em>.\n      Ljubljana: In\u0161titut za novej\u0161o zgodovino, 2023, S. 159\u2013189.\n      <a href=\"https:\/\/omp.inz.si\/zalozba\/sl\/catalog\/book\/158\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Publikation<\/a>.\n    <\/li>\n  <\/ul>\n\n  <p><strong>Finnland, Schweden und samische \u00dcberlieferung<\/strong><\/p>\n\n  <ul>\n    <li>\n      Elias L\u00f6nnrot &amp; Thiodolf Saelan,\n      <em>Flora Fennica: Suomen kasvio<\/em>, \u00fcberarbeitete Ausgabe.\n      Helsinki: Suomalaisen Kirjallisuuden Seura, 1866;\n      besonders S. 366\u2013367.\n    <\/li>\n    <li>\n      Arno Sipponen,\n      <em>Coniferous resin salve, ancient and effective treatment for chronic wounds?\n      Laboratory and clinical studies<\/em>.\n      Dissertation, University of Helsinki, 2013.\n    <\/li>\n    <li>\n      Rautio, M. et al. (2007),\n      \u00bbAntibacterial effects of home-made resin salve from Norway spruce\n      (<em>Picea abies<\/em>)\u00ab.\n      <em>APMIS<\/em> 115:335\u2013340.\n      <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/j.1600-0463.2007.apm_548.x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DOI<\/a>.\n    <\/li>\n    <li>\n      Jokinen, J. J. &amp; Sipponen, A. (2016),\n      \u00bbRefined Spruce Resin to Treat Chronic Wounds: Rebirth of an Old\n      Folkloristic Therapy\u00ab.\n      <em>Advances in Wound Care<\/em> 5:198\u2013207.\n      <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1089\/wound.2013.0492\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DOI<\/a>.\n    <\/li>\n    <li>\n      Holmbom, T., Reunanen, M. &amp; Fardim, P. (2008),\n      \u00bbComposition of callus resin of Norway spruce, Scots pine,\n      European larch and Douglas fir\u00ab.\n      <em>Holzforschung<\/em> 62:417\u2013422.\n    <\/li>\n    <li>\n      DuBois, T. A. &amp; Lang, J. F. (2013),\n      \u00bbJohan Turi\u2019s animal, mineral, vegetable cures and healing practices:\n      an in-depth analysis of Sami (Saami) folk healing one hundred years ago\u00ab.\n      <em>Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine<\/em> 9:57.\n      <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1186\/1746-4269-9-57\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DOI<\/a>.\n    <\/li>\n    <li>\n      Liu-Helmersson, J., Sedholm, O., Arnold, T., Ponga, A. &amp; Spik, L. (2023),\n      \u00bbS\u00e1mi plants use and relations with nature: S\u00e1mi Indigenous People\u2019s\n      tradition on uses of plants for healing\/health and S\u00e1mi relationship\n      with nature \u2013 an interview study in northern Sweden\u00ab.\n      <em>Journal of Arctic Studies<\/em> 6:179\u2013248.\n    <\/li>\n    <li>\n      Sipponen, A. et al. (2008),\n      \u00bbBeneficial effect of resin salve in treatment of severe pressure ulcers:\n      a prospective, randomized and controlled multicentre trial\u00ab.\n      <em>British Journal of Dermatology<\/em> 158:1055\u20131062.\n    <\/li>\n  <\/ul>\n\n  <p><strong>Nordamerika und die Geschichte des \u201espruce gum\u201c<\/strong><\/p>\n\n  <ul>\n    <li>\n      Smith, Huron H. (1932),\n      \u00bbEthnobotany of the Ojibwe Indians\u00ab.\n      <em>Bulletin of the Public Museum of the City of Milwaukee<\/em>\n      4(3):327\u2013525.\n    <\/li>\n    <li>\n      Smith, Huron H. (1923),\n      \u00bbEthnobotany of the Menomini Indians\u00ab.\n      <em>Bulletin of the Public Museum of the City of Milwaukee<\/em>\n      4(1):1\u2013174.\n    <\/li>\n    <li>\n      Smith, Huron H. (1933),\n      <em>Ethnobotany of the Forest Potawatomi Indians<\/em>.\n      Public Museum of the City of Milwaukee.\n    <\/li>\n    <li>\n      Gilmore, Melvin R. (1919),\n      <em>Uses of Plants by the Indians of the Missouri River Region<\/em>.\n      Bureau of American Ethnology.\n    <\/li>\n    <li>\n      Gwich\u2019in Social &amp; Cultural Institute,\n      <em>Spruce<\/em>. Gemeinschaftlicher ethnobotanischer Quelleneintrag zu\n      Wei\u00df- und Schwarzfichte, einschlie\u00dflich der Unterscheidung zwischen\n      altem hartem Harz zum Kauen und frischem klebrigem Harz f\u00fcr andere\n      Anwendungen.\n      <a href=\"https:\/\/gwichin.ca\/plant-uses\/tools\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gwich\u2019in Social &amp; Cultural Institute<\/a>.\n    <\/li>\n    <li>\n      <em>Ojibwe People\u2019s Dictionary<\/em>, University of Minnesota,\n      Eintr\u00e4ge <em>bigiw<\/em> und <em>bigiins<\/em> sowie verwandte\n      Bezeichnungen f\u00fcr Harzmaterialien.\n    <\/li>\n    <li>\n      Maine Bureau of Industrial and Labor Statistics,\n      <em>Sixth Annual Report of the Bureau of Industrial and Labor Statistics\n      for the State of Maine, 1892<\/em>.\n      Augusta: Burleigh &amp; Flynt, 1893;\n      Kapitel \u00bbGum Manufacture\u00ab, S. 38\u201340.\n    <\/li>\n    <li>\n      Maine Bureau of Industrial and Labor Statistics,\n      <em>Nineteenth Annual Report of the Bureau of Industrial and Labor\n      Statistics for the State of Maine, 1905<\/em>.\n      Augusta: Kennebec Journal Print, 1906;\n      Kapitel \u00bbChewing Gum\u00ab, S. 159\u2013160.\n    <\/li>\n    <li>\n      Dave Fuller, \u00bbRemembering Spruce Gum\u00ab,\n      <em>Northern Woodlands<\/em>, 2011.\n      Erg\u00e4nzender historischer \u00dcberblick \u00fcber Sammlung und Kommerzialisierung\n      von Fichtenkaugummi in Maine.\n    <\/li>\n  <\/ul>\n\n  <p><strong>Himalaya, Ostasien und vergleichende Quellen<\/strong><\/p>\n\n  <ul>\n    <li>\n      Singh, H., Saklani, A. &amp; Lal, B. (1990),\n      \u00bbEthnobotanical Observations on Some Gymnosperms of Garhwal Himalaya,\n      Uttar Pradesh, India\u00ab.\n      <em>Economic Botany<\/em> 44(3):349\u2013354.\n      <a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/4255251\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JSTOR<\/a>.\n    <\/li>\n    <li>\n      Langenheim, Jean H. (2003),\n      <em>Plant Resins: Chemistry, Evolution, Ecology, and Ethnobotany<\/em>.\n      Timber Press; besonders S. 323\u2013326 und 453\u2013455.\n    <\/li>\n    <li>\n      Chinese Academy of Sciences, CAS Key Laboratory of Tibetan Medicine\n      Research, <em>Tibetan Medicinal Resources Database: Picea crassifolia<\/em>.\n    <\/li>\n    <li>\n      iFlora \/ Kunming Institute of Botany, Chinese Academy of Sciences,\n      Eintrag zu <em>Picea likiangensis<\/em> var. <em>balfouriana<\/em> \/\n      var. <em>rubescens<\/em>, ethnobotanischer Abschnitt.\n    <\/li>\n    <li>\n      Korean Traditional Knowledge Portal (2007),\n      <em>Pini Resina \u2013 Myeongsongji (\u660e\u677e\u8102); Pinus tabulaeformis<\/em>.\n      <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.20929\/KTKP.MED.0000077696\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DOI<\/a>.\n    <\/li>\n  <\/ul>\n\n  <p><strong>Antike Quellen<\/strong><\/p>\n\n  <ul>\n    <li>\n      <em>Hippocratic Corpus, On Ulcers<\/em>,\n      besonders Abschnitte 5 und 12\u201313.\n    <\/li>\n    <li>\n      Dioscorides, <em>De Materia Medica<\/em>, Buch I, 1.90\u20131.98;\n      Ausgabe\/\u00dcbersetzung Osbaldeston &amp; Wood, 2000.\n    <\/li>\n  <\/ul>\n\n  <p><strong>Smrekovit-Archiv<\/strong><\/p>\n\n  <ul>\n    <li>\n      Ivo Konc, Archivinterview f\u00fcr Gorenjska Television, 2001.\n      <a href=\"\/de\/ivo-konc-gtv\/\">Transkript und Archivvideo<\/a>.\n    <\/li>\n  <\/ul>\n\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Laufe der Geschichte wurde Fichtenharz auf unterschiedliche Weise verwendet \u2013 in der Volksheilkunde, bei der Versorgung von Verletzungen und f\u00fcr zahlreiche praktische Arbeiten. Historische und ethnografische Quellen aus Slowenien, den Alpen, Nordeuropa und Nordamerika zeigen, dass es nicht die eine \u201etraditionelle Anwendung\u201c gab, sondern unterschiedliche Praktiken je nach Umgebung, Zeit und verf\u00fcgbaren Harzarten.<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":12087,"parent":1147,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-12077","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12077"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12077\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12169,"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12077\/revisions\/12169"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1147"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12087"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.smrekovit.si\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}